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Sehenswertes Umgebung

Rund um Pommern finden sich zahlreiche kulturhistorisch bedeutsamen Stätten. Kirchen, Burgen und Museen warten darauf von Ihnen entdeckt und erkundet zu werden.

Museen / Ausgrabungsstätten

Stiftsmuseum Treis-Karden

Das Stiftsmuseum präsentiert sich mit seinen umfangreichen Schätzen im renovierten Zehnthaus hinter der Stiftskirche, dem ehemaligen Speisesaal (Refektorium) der Stiftsherren erbaut im Jahre 1238. Die Ausstellungsstücke dokumentieren 2000 Jahre Ortsgeschichte mit Funden aus keltischer, römischer und fränkischer Zeit. Außerdem sind Kunstschätze des ehemaligen Kollegiat-Stiftes St. Castor zu sehen. Ein weiterer Ausstellungsschwerpunkt ist die treverisch-römische Kultur, welche vor allem auf dem Martberg zwischen Pommern und Karden vorhanden ist.

Öffnungszeiten (Ostern, Mai bis Oktober): Donnerstag-Freitag 14.00 Uhr - 17.00 Uhr Samstag, Sonntag, Feiertage 10.00 Uhr - 12.00 Uhr, 14.00 Uhr - 17.00 Uhr sowie für Gruppen (ab 10 Pers.) ganzjährig nach Vereinbarung

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Heimatmuseum Mörsdorf  

Der "Rhodes" mit Backhaus wurde 1645 erbaut. Das Museum zeigt Landschafts-, Handwerks- und Hausgeräte; bäuerl. Arbeitsgeräte aus 2 Jahrhunderten.

geöffnet von: Mai bis Oktober, Samstag 15.30-17.30 Uhr, Eintritt frei

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Kirchen/Denkmal

Stiftskirche St. Castor

Unübersehbar beherrscht noch heute die ehemalige Stifts- und jetzige Pfarrkirche St. Castor mit ihren mächtigen Türmen das Bild des Ortes. Dem kunsgeschichtlich interessierten Besucher Kardens bietet der Ostteil der Kirche - Chor mit Apsis, Flankierung stürme und Querschiff - der 1183 begonnen wurde, den Reichtum der architektonischen Formen, die Farben und Ornamente der romanischen Baukunst. Das Hauptschiff mit den beiden Seitenschiffen wurde um 1300 im Stil der frühen Gotik vollendet. 1699 erhöhte der kurtrierische Hofbaumeister Sebastiani den Westturm um zwei Geschosse und setzte darauf den barocken Helm mit Laterne. Stellvertretend für die reiche Innenausstattung der Kirche sollen der spätgotische Altarschrein mit der Anbetung der Heiligen Drei Könige - um 1420 aus heimischem Ton gebrannt - und die dreimanualige Barockorgel des Johann Michael Stumm von 1728 genannt sein. Vom gotischen Kreuzgang blieb nur der Südflügel erhalten. Bedeutende Schätze sind im Stiftsmuseum, im renovierten Zehnthaus, erbaut im Jahre 1238, hinter der Stiftskirche, zu besichtigen (geöffnet von Mai bis Oktober und ganzjährig ab 10 Personen im Rahmen einer Führung).

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Kloster Maria Engelport

Das Kloster Maria Engelport liegt im landschaftlich reizvollen Flaumbachtal, ca. 9 km von Treis-Karden entfernt. Urkundlich ist als Stifter um das Jahr 1220 ein Ritter Emelrikus von Montreal-Eltz bekannt, der um diese Zeit auch Vogt des nahen Moselortes Fankel gewesen sein muß. Sicher ist, daß Engelport einige Jahre durch das Zisterzienserinnenkloster Kumbd bei Simmern besiedelt war. Die Schwestern kehrten aber wegen unzureichender Lebensbedingungen wieder in ihr Mutterkloster zurück. Der verwahrloste Bau wurde 1260 durch den Edelherren Philipp von Wildenburg bei Treis wieder hergerichtet. Er und seine Gemahlin, Irmgard von Braunshorn, gelten als die eigentlichen Gründer von Engelport. 1262 ließen sie drei ihrer Töchter, unter ihnen Beatrix, die erste Priorin des Klosters, zusammen mit mehreren Dominikanerinnen hier eintreten. 1272 wandten diese sich dem Prämonstratenser-Orden zu und unterstellten sich dem Abt von Steinfeld in der Eifel. 1275 wurde Engelport der Aufsicht des Abtes von Sayn (Bendorf) übergeben. Im 30-jährigen Krieg wurde das Kloster durch schwedische und französische Truppen zerstört, jedoch 1661 wieder aufgebaut. Vor den französischen Revolutionstruppen, die im Oktober 1794 in die Cochemer Gegend einrückten, flohen die letzteren Klosterfrauen. Das Kloster wurde unter der ausdrücklichen Bedingung versteigert, daß Kirche und Gebäude niedergerissen werden sollten. Maria Engelport wurde für ein Jahrhundert zur Ruine. 1903 erwarb die deutsche Ordensprovinz der "Hünfelder Oblaten" das einstige Klostergut und errichtete einen völligen Neubau, der zunächst Ausbildungsstätte wurde für Brüdermissionare in der damaligen deutschen Kolonie Südwest-Afrika, heutige Namibia. Von 1919 bis 1968 war Engelport Klerikernoviziat und Sitz einer Volksmissionarsgruppe, seit 1974 dient es als Exerzitien- und Tagungshaus und erfuhr für diese Aufgabe 1997/98 eine gründliche Renovierung. Es kann bis zu 70 Gäste aufnehmen und bietet Gelegenheit zu religiöser Besinnung und Glaubensvertiefung.

An Sonn-und Feiertagen bietet Kloster Engelport vielen Menschen aus dem Hunsrück und der Eifel und von der Mosel an, einen der drei Gottesdienste mitzufeiern. Die große Zahl der Besucher zeigt, wie tief Engelport in der Bevölkerung verwurzelt ist. Das gilt auch für das Missionsfest, das alljährlich im August viele Gäste aus der ganzen Umgebung anzieht.

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Schwanenkirche  

Für die Menschen aus dem Forster Kirchspiel und dem Maifeld ist die Schwanenkirche ein Wallfahrts- und Zufluchtsort in guten und bösen Zeiten. Die Heeren von Pirmont und Erenberg sowie der Pfarrer von Forst erbauten 1460 eine dreischiffige spätgotische Hallenkirche. Die Schlußsteine in ihrem Netzgewölbe zeigt die Wappen der beim Bau beteiligten Adelsgeschlechter der Eifel und das Wappen des Erzbischofs und Kurfürsten Johann II von Baden.

Leider wurde dieses Kleinod am 25. September 1944 bei einen Luftangriff zerstört. Das Vesperbild aus dem 15. Jahrhundert konnte aber, obwohl zersplittert, geborgen und 1947 vom Bildhauer Bettendorf aus Trier wieder zusammengesetzt werden.

An der gleichen Stelle wurde in den Jahren 1950/52 nach den Plänen des Architekten Karl Peter Böhr aus Mayen der Neubau der Schwanenkirche errichtet, der durch seinen schlichten äußeren Umriß an die alte Kirche erinnern sollte.

Der Namen "Schwanenkirche" erinnert an die Legende, wonach durch die Fürbitte der Gottesmutter Maria ein Ritter durch einen Schwan aus der Gefangenschaft befreit und über das Meer in die Heimat getragen worden sei. Dieser Ritter, wahrscheinlich ein Kreuzfahrer, habe dann die Kirche erbauen lassen.

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Merowingerkreuz

Im Jahr 1915 wurde auf dem Kirchhof von Moselkern ein einmaliger Fund gemacht, eine Stele aus Basaltlava. Das sog. "Merowingerkreuz" von Moselkern ist ein Steindenkmal aus der Zeit um 700 (Original im Rhein. Landesmuseum Bonn, Repliken vor der Kirche und am Friedhof von Moselkern). Es gilt als die älteste Darstellung des gekreuzigten Christus in der Monumentalkunst nördlich der Alpen (bzw. schöner formuliert: "als eine der ältesten Darstellungen des gekreuzigten Christus in der frühmittelalterlichen Kunst"). Die Darstellungsweise ist einzigartig und in der Kunstwelt ohne Parallelen. Das Christusbild ist kombiniert mit geometrischen Motiven, die den Kosmos symbolisieren. Aufgestellt wurde es in einer Zeit des Übergangs vom Heidentum zum Christentum: Wahrscheinlich, um die Ahnen auf dem Dorffriedhof vor bösen Geistern zu beschützen. Die Fragen, die das Denkmal aufwirft, führen tief hinein in die rätselhafte Völkerwanderungszeit, eine Zeit des Umbruchs: Wie lebten einheimische Romanen und einwandernde Franken miteinander? Welches Gottesbild hatten sie? Zeigt das Kreuz wirklich irische Einflüsse?

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Burgen/Baudenkmäler  

Burg Eltz

Im romantischen Elzbachtal, nahe bei Moselkern und Treis-Karden, liegt das Dornröschenschloß des Mosellandes, die Burg Eltz. Dank ihrer versteckten Lage blieb die Burg von jeglischer kriegerischer Zerstörung verschont und bietet dem Besucher einen malerischen Anblick, auf einen Schieferfelsen gebaut, vom Elzbach umflossen und von bewaldeten Steilhängen eingerahmt. Jedes Jahr am 1. April öffnet die Burg ihre Burgzimmer und die Schatzkammer für Kunstfreunde und Urlaubsgäste aus aller Welt. Bis zum 1. November finden täglich in der Zeit von 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr Führungen statt. Viele Innenräume besitzen die ursprüngliche Ausstattung und bergen zahlreiche Kostbarkeiten, Möbel, Bilder, Hausrat und Rüstungen. In der Schatzkammer sind wertvolle Gold- und Silberschmiedearbeiten, Schmuck, Porzellan, Kleidung und Waffen zu bewundern.

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Burg Pyrmont

Am Rande des Maifeldes, unweit der Mosel, wo die Eifelwälder langsam in sonnige Weinberge übergehen, thront auf einem mächtigen Schieferfelsen die Burg Pyrmont.

800 Jahre Geschichte erkunden Sie hier in aller Ruhe. Ein Videofilm (in Deutsch, Englisch, Niederländisch und Französisch) gibt eine Einführung in die Geschichte der Burg und ihren Wiederaufbau. Anschließend machen Sie sich selber auf Erkundungstour durch die Räumlichkeiten der Burg, hinauf auf die Spitze des 25 Meter hohen Burgturms und durch die liebevoll angelegten Gärten. Zahlreiche Bänke laden zum Verweilen ein und bieten weite Ausblicke hinweg über die wilde Natur das Elztals. Die Burgküche offeriert während der Öffnungszeiten herzhafte Snacks, Kaffee und Kuchen. So finden auch die Wanderer auf dem Traumpfad "Pyrmonter Felsensteig" auf Burg Pyrmont die Möglichkeit zur gemütlichen Rast. Während einer romantischen Burghochzeit können sich Brautpaare hier das Ja-Wort geben, anschließend ganz nach ihren Wünschen feiern und in den Gästezimmern der Burg übernachten. Ob bei Rittermahlen, Familienfeiern oder einer der zahlreichen Veranstaltungen - die Burg Pyrmont bietet lebendige Geschichte und eine entspannte Auszeit von der Gegenwart.

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen Juni, Juli und August von 11:00 bis 17:00 Uhr Mai, September und Oktober von 11:00 bis 16:00 Uhr Außerhalb der Öffnungszeiten ist die Burg bei Veranstaltungen und für Gruppen nach Voranmeldung geöffnet.

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Burgen von Treis

Treis besitzt zwei Burgen, woraus auf die Bedeutung des Ortes zur Zeit der Erbauung geschlossen werden darf. Die erste Burg, heute Burg Treis, lag strategisch günstiger, hart an den abfallenden Hängen zu Dünnbach und Flaumbach, mit Blick auf den Ort. Die zweite Burg, die Wildburg, kann unmittelbar nach Einnahme der Burg Treis entstanden sein, wohl aus berechtigter Sorge um die Rückendeckung der Burg Treis. Diese hatte die Aufgabe, die Straßen in den Tälern zu bewachen und den Anmarschweg auf die Höhe zu sichern.

Heute ist von der Burg Treis nur noch der Bergfried zu sehen. Die Wildburg ist im Privatbesitz und kann nicht besichtigt werden.

           
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 Historisches Rathaus Moselkern  

Etwa im Jahre 1535 wurde in der Oberstrasse in Moselkern mit dem Bau des Gemeindehauses begonnen. Um 1590 wurde ein großzügiger Anbau hinzugefügt. Es entstand ein mächtiges Gebäude, zwar nur 9 m breit, aber 14 m hoch und 18 m tief, ein eindrucksvolles Beispiel moselfränkischen Fachwerkbaues. 1789 diente das Haus für einige Jahre als Notkirche (Neuaufbau der Pfarrkirche). Nur bis 1798 konnte sich das Haus seiner ursprünglichen Zweckbestimmung als Rathaus erfreuen. Im 19. Jahrhundert wurde es zunächst als Schule und Lehrerwohnung genutzt und später als Armenhaus und Obdachlosenunterkunft. 1907 wurde hier eine Ordensniederlassung der "Dienerinnen vom hl. Herzen Jesu" eröffnet. Bis 1969 bemühten sich 8-10 Schwestern im Interesse der ganzen Gemeinde, indem Sie Kindergarten, Nähschule und Krankenpflege anboten. Der Orden errichtete im 1. Obergeschoss eine Kapelle, die heute noch unverändert besteht. In dieser Zeit hieß das Alte Rathaus "Haus Nazareth" oder bei der Moselkerner Bevölkerung einfach "Klösterchen". Nachdem das Haus 2 Jahre leergestanden hatte, wurde es von einer Privatperson gekauft und innen und aussen renoviert. Heute ist das Alte Rathaus im Besitz der Ortsgemeinde Moselkern, die es neben der Funktion - Büro des Ortsbürgermeisters - auch für andere Nutzungen zur Verfügung stellt. Kulinarische Weinproben und Führungen werden im historischen Gebäude auf Anfrage angeboten. Einzelne Räumlichkeiten werden ausserdem während der Woche als Senioren-Begegnungsstätte genutzt.

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